Gleitschirmfliegerstartplatz "Sandkopf" (Süd)

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Sonstiges

Der Gleitschirmstartplatz "Sandkopf" befindet sich ca. 1,5 Kilometer vom Startplatz Roßbühl Richtung Nordwest entfernt. Der Landeplatz ist der Roßbühl-Landeplatz Wernestwiese.

Startrichtung:

Süd 170 bis 190°

Startplatzhöhe:

910 üNN

Höhenunterschied:

330 Meter

Zulassung:
  • A und B-Schein
  • Tandem
  • Schulung (besondere Hinweise beachten!!)*Schulung in Absprache mit dem Verein und für Schulung am West muss der Schüler 10 Höhenflüge in einem anderen Gelände absolviert haben!
  • Drachenstarts sind nicht erlaubt (keine Geeigenten Landemöglichkeiten für Deltaflieger)
Erschließung:
  • zu Fuß, ca. 15 Minuten vom Westartplatz aus

Startplatz Sandkopf: Südstartplatz :

Allgemeine Hinweise zum Sandkopf:

Bild 4. FFH-Gebiet und Modelfluggelände

  • zum Gelände Sandkopf:Es besteht Einweisungspflicht für allePiloten, die das erste Mal in den Oppenauer Geländen fliegen möchten. Die Einweisung hat vor dem ersten Flug zu erfolgen !!
  • Es muss sich vor jeden Flugtag am Sandkopf ins Flugbuch eingetragen werden.
  • Nur für Windrichtungen mit nahezu eindeutig Süd (von 170-190°) geeignet. Bei Windrichtungen außerhalb dieses Windfensters entsteht am Startplatz ein Leerotor.
  • Startstrecke ist kurz und steil. Rechtzeitig Startabbruchlinie festlegen
  • Das Gelände Rossbühl bietet keine andere Außenlandemöglichkeit. Daher rechtzeitig den Landeplatz ansteuern bzw. nicht zu weit nach hinten versetzen
     lassen.
  • Wenn man den Kessel Richtung Norden ausfliegt stets am Hang bleiben(Orientierung Straße). Sobald man unterhalb der Straße

    Bild 3. Lufraumänderun

    fliegt, ist der
     Landeplatz anzusteuern. Nicht länger herumkratzen und nach eventuellem Aufwind suchen. Das sichere Erreichen des Landeplatzes ist sonst nicht gegeben
     und es kann zu einer Baumlandung kommen.

  • Unbedingt die Regeln des Naturschutzgebietes beachten. Wir fliegen im Grenzbereich des FFH-Gebietes. Das Überfliegen unter 300m Höhe über
     Grund und das Landen im FFH-Gebiet sind absolut verboten (siehe separate Hinweise mit Karte an der Infotafel oder Bild 2)
  • Start frühestens 2 Stunden nach Sonnenaufgang und Landung spätestens 1 Stunde vor Sonnenuntergang
  • Luftraumänderung auf Höhe des Startplatzes Richtung Westen. Luftraum E wird abgesenkt auf 1000Fuss AGL. Damit ändern sich die

    Bild 2. Grenzpfosten / Markierung Modelflugelände

    Sichtflugminima?
     Wolkenabstand vertikal 300m; horizontal 1,5km und Flugsicht 8 km. Bitte auch darauf achten. Flugzeuge sind teilweise auf 1600-1800 Metern Höhe
     unterwegs. Siehe Bild 3)

  • Der Bereich des Skilifts ca. 300 Meter nördlich vom Startplatz ist für uns bei Modell-Flugbetrieb tabu. Hier Fliegen Modellflugzeuge mit 5 Meter Spannweite.
     Lebensgefahr ! Siehe Bild 4 vom Grenzpfosten, und Bild 2 türkise Markierung für das Modelfluggelände.
  • Bei stärkerem Wind aus südlicher Richtung die Düsenbereiche meiden. Siehe Bild 5 gelbe Markierung.
  • Wichtige Info bei schwachem Ostwind Fliegen bei überregionalem Ostwind ist zwar bedingt möglich, jedem Piloten muss aber bewusst sein, dass
    eine Leesituation im Fluggelände Rossbühl vorherrscht. Nur weil möglicherweise Piloten in der Luft sind, bedeutet das nicht, dass es gute,

    Bild 5. Düsen bei Südwind

    für jeden geeignete Flugbedingungen sind.
     Der Startplatz ist auf 930m üNN. Das heißt unmittelbar nach dem Start ist man dem überregionalen Wind ausgesetzt und fliegt in ein Leegebiet hinein.
     Zwar vermag im Tagesverlauf die thermische Aktivität den überregionalen Wind am Startplatz überlagern, so wird dennoch in eine
     (möglicherweise gefährliche) Leesituation gestartet. Die leeseitigen Turbulenzen können mehrere hundert Meter hoch über das Gelände reichen.
     Es haben sich in der Vergangenheit leider schon mehrere schwere Unfälle ereignet !

Seid ehrlich zu euch selbst und überschätzt eurer fliegerisches Können nicht. Lieber einmal mehr am Boden bleiben und ein anderes Mal
 bei besseren Bedingungen fliegen.

Wir appellieren hier ganz deutlich an eure Vernunft !!!

Toplanden ist nicht möglich.:

Bild 6. Bei Südwind Linkslandevolte – Position zwischen Bauernhof und Waldstück

Landeplatz:

Höhe: 630 Meter üNN

  • Wer wenig Erfahrung hat oder nach Einweisung das erste mal im Fluggebiet fliegt, sollte den Landeplatz zunächst einmal bei ruhigenFlugbedingungen kennenlernen.
  • Landevolte siehe Bilder 6 und 7
    • Bei Südwind Linkslandevolte mit doppeltem Queranflug. Position liegt zwischen Waldstück und Bauernhof. Bild 6.
    • Bei Nordwind am Landeplatz wird abgeachtert. Bild 7.
  • Bei starkem Südwind besonders mit leichter Osttendenz steht am Landeplatz ein Rotor mit wechselnden Winden und sogar Nordwind am Landeplatz. Mit deutlichen Turbulenzen ist zu rechnen.

    Bild 7. Bei Nordwind abachtern über dem Waldstück

  • Der Landeplatz ist klein. Nur der obere Teil im Bereich des Windsacks ist relativ eben. Der wesentliche Teil ist ein unebenes und deutlich
     geneigtes Gelände.
  • Achtung: Der Landeplatz ist teilweise mit vielen Gräben und Löcher durchzogen. Durch naturschutzrechtliche Auflagen darf das Gras erstim Frühsommer
     gemäht werden. Wenn das Gras hoch ist können Gräben und Löcher übersehen werden.
  • Der rot markierte Bereich im Bild ist ein Geländeeinschnitt. Eine Landung hier führt zwangsläufig gegen den Hang (erhöhte Verletzungsgefahr!!)
     Siehe Bild 6 bzw. 7

 

Parkmöglichkeit Landeplatz:

Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden
 (ca. 5 Gehminuten vom LP entfernt)
 die direkte Zufahrt zum Landeplatz (Waldweg) ist für Kraftfahrzeuge absolut verboten.
 Es besteht Einweisungspflicht für alle Erstflieger in den Oppenauer Geländen.

 

Bei Missachtung kann Flugverbot erteilt werden !!!

Text und Bilder: Oppenauer Gleitschirmfliger

Gut zu wissen

Autor:in

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Organisation

Nationalparkregion Schwarzwald GmbH

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